04.07.2016
Bürgerbus-Workshop in Bordesholm

Wie kann ein Bürgerbus mit moderner Technik noch erfolgreicher werden? Darum geht es beim Projekt RAMSES, dass mit den Bürgerbussen in Schleswig-Holstein verknüpft werden soll. Bei einem Workshop in Bordesholm am Dienstag, 19. Juli 2016 wird Projektleiter Dr. Holger Jansen mit dem Team. Foto: Dr. Holger Jansen Mehrere Projektpartner entwickeln derzeit eine Mobilitätsplattform. Diese soll bis Ende September 2016 in eine Beta-Version überführt werden. In diesen Optimierungsprozess können jetzt Anregungen und Ideen aus den Bürgerbusgruppen in Schleswig-Holstein eingebunden werden. Erwartungen und Erfahrungen von Praktikern und Interessierten werden direkt in die Weiterentwicklung einfließen. Der Workshop findet am Dienstag, 19. Juli 2016 ab 14 Uhr in Bordesholm statt.

Der Arbeitstitel für die Plattform lautet "unterwegs/ländliche Mobilität 2.0". Organisatorischer Rahmen ist das vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie geförderte Projekt RAMSES. Im Kern geht es darum, die von engagierten Bürgerinnen und Bürgern selbst vor Ort entwickelten Fahrangebote mit Informationstechnologie zu unterstützen. Eine App könnte ebenso ein Ergebnis sein wie die bessere Verknüpfung des Angebotes mit dem Smartphone. Einzelheiten werden auf dem Workshop vorgestellt. Dr. Holger Jansen wird als Leiter für das Projekt Bürgerbusse Schleswig-Holstein eine kurze Einführung über die aktuelle Situation bei den Bürgerbussen im Land geben.

Ein Bürgerbus wird immer von unten in einer Projektgruppe geplant. Dazu müssen die interessierten Bürgerinnen und Bürger von Anfang an aktiv eingebunden werden. Ein guter Weg ist ein Planungsworkshop. Symbolfoto: Dr. Holger Jansen/Projekt Bürgerbusse Schleswig-Holstein Ziel ist es, dass Betreiber von Fahrangeboten aus einem modularen digitalen Werkzeugkasten jene Komponenten wählen können, die sie zur Planung, Organisation und Durchführung des Betriebs benötigen. Durch den modularen Aufbau und den geringen Hardware-Einsatz werden die Kosten für die Initiativen, Kommunen und weiteren Beteiligten gering gehalten. Der integrierte Routing-Assistent mit multimodaler Fahrplanauskunft bringt Betreiber und Fahrgäste näher zusammen. Darüber hinaus ermöglicht die Plattform die Flexibilisierung des Betriebs und der Angebote für die Fahrgäste. Das ist die nächste Stufe ländlicher Mobilität: ländliche Mobilität 2.0

Termin: Dienstag, 19. Juli 2016, 14.30 – 18.30 Uhr
Tagungsort: Denk-Fabrik am See, Holstenstraße 9, 24582 Bordesholm

Tagesordnung:
14.00 Uhr: Eintreffen bei Kaffee
14.30 Uhr: Begrüßung und Einführung

  • Dr. Holger Jansen, Leiter Projekt Bürgerbusse Schleswig-Holstein
  • Frank Balzer und Tobias Kuttler: Das Projekt RAMSES

15.00 Uhr: Vorgestellt: Die Plattform „unterwegs“

  • Präsentation des Arbeitsstandes, Diskussion mit den Gästen
  • Was wollen wir?
  • Was brauchen wir?

15.45 Uhr: Kaffeepause

16.00 Uhr: Nachgefragt und diskutiert

  • Welchen Bedarf haben wir?
  • Welchen Nutzen erwarten wir?
  • Wo kann uns die Plattform helfen, wo nicht?

18.00 Uhr: Abschluss und weitere Vorgehensweise
18.30 Uhr: Ende des Workshops

Weitere Informationen auf folgenden Webseiten:
www.ruralmobility.eu (Seite zum Projekt RAMSES, externer Link)

Das Logo von RAMSES zeigt den Weg. Es geht um ländliche Mobilität. Wie kann ein Bürgerbus oder andere Mobilitätsdienste wie das selbst organisierte Car-Sharing mit der EDV so verknüpft werden, dass es ein optimales Ergebnis bringt? Darum geht es beim neuen Projekt RAMSES, dass später auch mit den Bürgerbussen in Schleswig-Holstein verknüpft werden soll. Foto: Dr. Holger Jansen